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Programmieren ohne IDE

Eine IDE (Integrated Development Environment) wie KDevelop etc. ist zwar zuweilen eine praktische Sache, aber im Geiste des Purismus sei hier mal flott gezeigt, dass man natürlich nicht zwangsläufig so einen Überbau braucht.

Letztlich braucht man eigentlich nur einen leistungsfähigen Editor, der vorzugsweise Syntax-Highlightning unterstützt und ein Compilersystem.

 

Compiler

Wikipedia: C++ Compiler

Empfohlen sei einfach mal der gcc Compiler. Linux-User brauchen nur in ihrer Paketverwaltung nach dem neuesten Repository suchen. Mit Synaptic ist das wahrscheinlich am einfachsten.

Unter Mac kommt der gcc mit den Development Tools, die man sich von der OS X Installations-DVD oder aus dem Netz ziehen kann.

Für Windows gibt es MinGW.

 

Editoren

Es gibt natürlich Puristen, die VI benutzen, aber das grenzt schon an menschliches Parsen.

Es gibt jedoch genug Editoren, die Syntax-Highlightning für verschiedenste Sprachen darstellen können.

Einige kostenlose und oder freie Editoren:

Wichtig ist, dass man die richtige Dateiendung benutzt, also für C++ Quellcode .cpp (bzw. .c für C Quellcode) und .h für Header-Dateien.

 

Konsole

Nun macht man eine Konsole auf, hangelt sich in das entsprechende Verzeichnis, in dem die Dateien liegen und ruft mit gcc dateiname.cpp den Compiler auf.

Wenn man mehrere eingebundene Dateien hat, schreibt man die Dateinamen hinter den Compileraufruf hintereinander weg.

Fertig.

Hier beispielhaft GEdit, einem standardmäßig mitgelieferten Texteditor unter Ubuntu.